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Ein Highlight der Schwangerschaft: die ersten Kindsbewegungen

Zu Beginn der Schwangerschaft scheint alles noch recht unwirklich: man sieht nichts, man fühlt nichts, einzig der Schwangerschaftstest und der erste Besuch beim Frauenarzt (inklusive Ultraschall) geben Gewissheit, dass man schwanger ist. Da sich gerade bei der ersten Schwangerschaft das Bäuchlein meist recht spät wölbt (ich habe beispielsweise die ersten fünf Monate mindestens meine normalen Hosen und Oberteile getragen), waren die ersten Kindsbewegungen ein besonderes Gefühl.

Wann spürt man denn etwas?

Man findet beim Googlen viele Informationen über den Zeitpunkt, wann "normale" Mütter "normalerweise" die ersten Bewegungen spüren. Viel damit zu tun hat die Lage der Plazenta. Bei mir lag die Plazenta von Beginn an vorne an meiner Bauchdecke, was dazu geführt hat, dass ich erst recht spät die ersten Bewegungen gespürt habe. Ich habe häufig von einem Gefühl gelesen, das sich wie Schmetterlingsflattern (wie fühlt sich denn Schmetterlingflattern an?:D) anfühlt. Es mag daran liegen, dass dies meine erste Schwangerschaft ist und mir die Erfahrung fehlt, aber dieses Gefühl hatte ich nicht. Die erste Bewegung, die ich gespürt habe, war direkt eine recht deutliche Bewegung: vielleicht ein Tritt oder ein kleines Fäustchen!? Dafür aber auch erst in der 22. SSW.

Und das Highlight?

Mein persönliches Highlight war, dass ich noch am selben Tag auch Manu das erste Mal die Bewegung spüren lassen konnte. Noch am selben Abend habe ich gemerkt, wie es sich genauso angefühlt hat wie schon vormittags. Ich konnte schnell seine Hand auf meinen Bauch legen und er hat tatsächlich auch die ersten Bewegungen unseres kleinen Wunders gespürt. Diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben, war eines meiner absoluten Highlights, seins übrigens auch!

Und die Moral von der Geschicht'?

Jede Schwangerschaft ist anders, jedes heranwachsende Kind ist anders und jeder Frauenkörper ist anders: Es gibt nicht den einen "normalen" Zeitpunkt, an dem man Kindsbewegungen spüren muss. Und wenn ihr nichts spürt, ist weder mit euch noch mit der Schwangerschaft etwas nicht in Ordnung. Am besten redet ihr mit eurer Hebamme oder eurem Frauenarzt darüber. Das hat mir ein gutes Gefühl und die nötige Ruhe gegeben. Meine Frauenärztin meinte damals (so um die 18. SSW rum), dass es insbesondere bei einer Vorderwandplazenta völlig normal sei, dass es mit den ersten Kindsbewegungen noch etwas dauert. So konnte ich "ruhig schlafen" und habe vor allem einfach versucht mich bzw. uns nicht zu stressen (Stichwort: Erfolgsdruck unter Eltern).

Ich hoffe, ihr habt auch ein schönes Gefühl bei den Bewegungen des in euch heranwachsenden Kindes! Vielleicht konntet ihr auch schon recht schnell die Bewegungen mit eurem Partner, euren Familien und euren Freunden teilen!?

 

Ich freue mich über eure eigenen Geschichten zu den ersten Kindsbewegungen :)

 

Liebe Grüße

Jana

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