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Das erste große Event für Noah

Was für ein Event?

Letzte Woche waren wir auf der Hochzeit von zwei unserer besten Freunde. Mit der Einladung zu diesem tollen Ereignis war für uns klar, dass wir alles daran setzen würden, auch dabei zu sein. Man muss dazu sagen, dass Noah sowohl seinen ersten Wachstumsschub als auch die anfängliche Hormonumstellung zu diesem Zeitpunkt durchlebt hat, was die Zeit sehr anstrengend machte und die Frage aufwarf, ob er das schaffen würde. Unsere tolle Hebamme Sonja (über die wir an anderer Stelle auch noch berichten werden!) hat uns allerdings ermuntert, Events wahrzunehmen. Sie meinte, dass Kinder sich schnell neuen Situationen anpassen können und auch wenn anfänglich Gequengel angesagt gewesen wäre, der Orts- und Umfeldwechsel dazu beitragen würden, dass sich Noah schnell wieder beruhigt.

Trauung und Feier

Für diesen tollen Tag haben wir uns alle wirklich in Schale geworfen, wobei die meisten Gedanken in Noahs Outfit geflossen sind, obwohl es ihn wahrscheinlich noch am wenigsten interessiert hat :D. Wir haben für Noah eine schicke Hose mit Hosenträgern, weißem Hemd und Fliege gefunden. Wir waren uns nicht sicher, ob wir ihn so ankleiden wollen würden, denn Babys sind bekanntlich keine Puppen, aber es sah wirklich goldig aus! Da haben wir uns als Eltern ein bisschen modisch an ihm ausgelebt 😉.

 

Während der Trauung hatte Noah natürlich Hunger (er hat IMMER Hunger…), aber das haben wir sehr gut hinbekommen. Da wir sowieso etwas beifüttern müssen, konnten wir auf die „Fertigmilch“ zurückgreifen und die schöne Trauung und das Ja-Wort begleitet vom glücklichen Lächeln/Grinsen unserer Freunde miterleben. Die Feier (es war eine Feier im kleinen Kreis, was trotzdem circa 30 Personen waren) fand dann beim Brautpaar zu Hause an einer langen Tafel statt. Es war super schön und der Kleine hat sich wacker geschlagen und uns so die Möglichkeit gegeben, diesen besonderen Tag unserer Freunde miterleben zu können. In der Nacht und auch am nächsten Tag hat er uns allerdings spüren lassen, dass es vielleicht etwas viel war, obwohl wir Noah die ganze Zeit nur bei uns hatten. Aber die vielen neuen Stimmen, Eindrücke und die neue Umgebung mussten natürlich trotzdem verarbeitet werden…

Ein Schlusswort

Wir hatten einen unglaublich schönen Tag. Mit anzusehen, wie glücklich die beiden waren und mitzufeiern, war wirklich toll und wir haben natürlich auch in Erinnerungen an unsere eigene Hochzeit geschwelgt. Das hat auf jeden Fall den Stress aufgewogen, den wir beide den ganzen Tag über im Hinterkopf hatten (was, wenn Noah auf einmal völlig abbaut und wir noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause müssen?). Noah war natürlich auch ein Highlight für die Gäste, weshalb wir schon fast ein schlechtes Gewissen hatten, da ja das Ehepaar im Fokus stehen sollte. Aber die beiden sind so entspannt und lieb, dass sie es als eigenes Highlight gesehen haben, dass Noah der jüngste Gast auf ihrer Hochzeit war. Was hätten wir auch tun sollen: Noah zu Hause lassen, damit ihn keiner bewundert? Sicherlich nicht…

Wir haben gemerkt, dass man immer versuchen sollte Verabredungen und gesteckte Ziele/Events wahrzunehmen, denn umkehren oder früher gehen kann man immernoch. Aber geht man gar nicht erst los, besteht die Möglichkeit, dass man etwas verpasst und frustriert ist. Das lässt man dann im Zweifel an sich selber oder an dem Partner aus und da hat keiner was von.

 

Danke für den schönen Tag Lotta und Peter. Wir wünschen euch auch auf diesem Wege nochmal das Beste dieser Welt, denn das habt ihr zwei wirklich verdient!

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